Zum Inhalt springen
AVENZO
Anmelden
Schweizer Steuer-App

Bereit für Ihre Steuererklärung?

KI bereitet vor. Eine:e Expert:in prüft. Avenzo reicht ein.

App StoreGoogle Play
MS
SM
DK

10'000+ zufriedene Nutzer

AvenzoSteuererklärung
Dokument scannen
Halte dein Dokument in die Kamera
Lohnausweis
Lohnausweis_2025.pdf
245 KB · Wird erkannt...
Erkannte Daten
BruttolohnCHF 85'400
ArbeitgeberMuster AG
QuellensteuerCHF 12'340
Gefundene Abzüge
PendlerabzugCHF 680
HomeofficeCHF 420
Säule 3awird geprüft...
Bisherige Ersparnis
CHF 1'100+
Dein Ergebnis
Analyse abgeschlossen
Geschätzte Rückerstattung
CHF1'450
+380 mehr als ohne Avenzo
Gefundene Abzüge
PendlerabzugCHF 680
HomeofficeCHF 420
Säule 3aCHF 350
AVENZOAVENZO

Drei spezialisierte Apps für Steuern, Versicherungen und Treuhand — jede entwickelt, um Ihnen Zeit und Geld zu sparen.

Kontaktinfo@avenzo.ch
Schweizer Regulator
Schweizer Regulator
FINMA
FINMA-registriert

Produkte

  • Steuererklärung
  • Versicherungen
  • Treuhand
  • Preise
  • Features
  • KI-Assistent

Versicherungen

  • Krankenversicherung
  • Krankenkasse wechseln
  • Lebensversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Zahnversicherung
  • Unfallversicherung

Vorsorge

  • Säule 3a
  • Pensionskasse
  • Freizügigkeit
  • Pensionskasse auszahlen

Treuhand-Leistungen

  • Steuererklärung ausfüllen lassen
  • Firma gründen
  • Online-Buchhaltung
  • Lohnbuchhaltung
  • MWST-Abrechnung
  • Steuerplanung

Lebensereignisse

  • Heirat
  • Hauskauf
  • Kind geboren
  • Jobwechsel
  • Pensionierung
  • Selbstständigkeit
  • Umzug

Zielgruppen

  • Expats
  • Immobilienbesitzer
  • KMU
  • Selbstständige

Top Kantone

  • Zürich
  • Aargau
  • Bern
  • St. Gallen
  • Luzern
  • Alle 26 Kantone

Steuer-Lexikon

  • Eigenmietwert
  • Freizügigkeitskonto
  • Quellensteuer
  • Alle Begriffe

Ratgeber

  • Steuern sparen
  • Steuerabzüge Checkliste
  • Alle Ratgeber

Unternehmen

  • Über uns
  • Karriere
  • FINMA
  • Autor
01Kostenloser Rechner

Kostenlose Rechner

Bis CHF 7'056/Jahr sparen

  • Steuerrechner Schweiz→
  • Steuerfuss-Rechner→
  • Säule-3a-Rechner→
  • Eigenmietwert-Rechner→
  • Erbschaftssteuer-Rechner→
  • Vermögenssteuer-Rechner→
  • Kapitalauszahlungssteuer→
  • Freizügigkeitskonto-Rechner→
  • MwSt-Rechner→
  • Lohnausweis-Rechner→
  • Quellensteuer-Rechner→
  • Krankenkassen-Prämienrechner→
  • Steuerabzug-Finder→
  • Alle Rechner→
DatenschutzNutzungsbedingungenImpressumFür KI & LLMs

© 2026 Avenzo GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

  1. Home
  2. ›Wissen
  3. ›Lebensereignisse
  4. ›Erbschaft im Todesfall
  • Lebensereignis
  • 15 Min. Lesen
  • 2026-03-22

Erbschaft im Todesfall — Checkliste für Erben Schweiz 2026

Erbschaftssteuer Schweiz: Wer zahlt wie viel? Ehepartner und Kinder oft befreit, entfernte Verwandte bis 40%. Kantonale Unterschiede, Freibeträge und Fristen erklärt.

Erbschaftsdokumente und Familienfoto — Erbschaft Steuern Schweiz
Erbschaftsdokumente und Familienfoto — Erbschaft Steuern Schweiz
Denis Smajovik
Denis Smajovik

Founder & CEO, Avenzo GmbH

Was ändert sich?

Was ändert sich?

  • Steuern

    Keine Bundeserbschaftssteuer: Die Erbschaftssteuer ist rein kantonal — Schwyz und Obwalden erheben gar keine.

  • Versicherung

    Ehepartner immer steuerfrei: In allen 26 Kantonen sind Ehepartner und eingetragene Partner vollständig von der Erbschaftssteuer befreit.

  • Vorsorge

    Kinder meist steuerfrei: In 22 von 26 Kantonen sind direkte Nachkommen befreit — Ausnahmen: AI, NE, VD und LU (mit Freibetrag).

Das Wichtigste in Kürze
  1. 01Nicht-Verwandte: Steuersätze bis 54 % (Genf) — Planung über Testament und Lebensversicherungen kann die Last erheblich senken.
  2. 02Nachlassinventar: In den meisten Kantonen innert 1 Monat nach dem Todesfall beim Steueramt einzureichen.
Schnellcheck

Welcher Weg ist für Ihren Erbfall der richtige?

Zwei Fragen — wir routen Sie zum passenden Avenzo-Service.

Frage 01 / 0250%

Sind Sie direkter Nachkomme oder Ehepartner des Erblassers (Kind, Enkel, Ehegatte)?

Entscheidungshilfe

Welches Erbschafts-Szenario trifft zu?

Drei typische Konstellationen — drei unterschiedliche Steuerpfade.

  • 01 / 03Meist steuerfrei

    Direkte Nachkommen / Ehepartner

    • Ehepartner in allen 26 Kantonen befreit
    • Kinder in 22 von 26 Kantonen befreit
    • Ausnahmen: AI, NE, VD, LU (mit Freibetrag)
    Ideal fürKlassische Familiennachfolge ohne Liegenschaftsbesitz im Ausland.
    Zur Steuer-App→
  • 02 / 0312–54 % Kantonsspanne

    Entfernte Verwandte / Nicht-Verwandte

    • Geschwister: ZH 12 %, ZG 6 %, GE 20 %
    • Nicht-Verwandte: bis 54 % (Genf)
    • Planung über Schenkung oder Lebens­versicherung senkt die Last
    Ideal fürLebenspartner ohne Ehe, Patenkinder, befreundete Personen oder Stiftungen.
    Erbschaftssteuer-Rechner öffnen→
  • 03 / 03Treuhand-Begleitung

    Liegenschaften, Firmen oder Ausland

    • Belegenheitsprinzip bei Liegenschaften
    • DBA-Anrechnung bei Auslandsvermögen
    • Unternehmensnachfolge + Bewertungsfragen
    Ideal fürNachlässe > CHF 1 Mio., internationale Dimension, Unternehmensanteile, mehrere Liegenschaften.
    Treuhand Erbschaft anfragen→
Rechner

Wie viel Erbschaftssteuer fällt konkret an?

Kanton, Verwandtschaftsgrad und Erbteil eingeben — exakter Betrag für alle 26 Kantone.

Erbschaftssteuer berechnen

Die Erbschaftssteuer in der Schweiz ist eine rein kantonale Angelegenheit: Es gibt keine Bundeserbschaftssteuer. Ehepartner sind in allen Kantonen vollständig befreit. Kinder sind in den meisten Kantonen ebenfalls steuerfrei. Entfernte Verwandte und Nicht-Verwandte können je nach Kanton jedoch bis zu 54 % des Erbteils als Steuer schulden. Das Nachlassinventar muss in den meisten Kantonen innert 1 Monat nach dem Todesfall beim Steueramt angemeldet werden (Art. 553 ZGB) — diese Frist läuft ab dem Todestag. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie die Erbschaftssteuer in der Schweiz funktioniert, welche Steuersätze nach Verwandtschaftsgrad gelten und wie Sie die Steuerlast mit gezielter Planung senken.

steuer-app

Wie viel können Sie sparen?

KI bereitet Ihre Steuererklärung vor — eine:e Expert:in prüft jede Einreichung.

Steuerrechner öffnen→Steuererklärung starten

Kurzübersicht: Erbschaftssteuer in der Schweiz

Die Erbschaftssteuer (Nachlasssteuer) wird auf dem Wert des ererbten Vermögens erhoben. Die wichtigsten Grundsätze:

  • Keine Bundeserbschaftssteuer — jeder Kanton regelt dies eigenständig
  • Verwandtschaftsgrad ist der wichtigste Faktor: Je enger die Verwandtschaft, desto tiefer die Steuer
  • Ehepartner sind in allen 26 Kantonen befreit
  • Direkte Nachkommen (Kinder, Enkel) sind in 22 von 26 Kantonen befreit — Ausnahmen: Appenzell Innerrhoden, Neuenburg, Waadt, Luzern (mit Freibetrag)
  • Geschwister, Nichten, Neffen, Nicht-Verwandte zahlen je nach Kanton 15–54 %
  • Auslandsvermögen unterliegt in der Schweiz unter Umständen dem Belegenheitsprinzip

So machen Sie es

Klären Sie zuerst den Verwandtschaftsgrad und den Wohnsitzkanton des Erblassers. Diese zwei Faktoren bestimmen, ob und wie viel Erbschaftssteuer in der Schweiz anfällt. Konsultieren Sie das kantonale Steuergesetz oder einen Treuhänder für die genauen Sätze.

Steuersätze nach Verwandtschaftsgrad (Beispiele)

Verwandtschaftsgrad ZH BE GE SZ / OW ZG
Ehepartner / eingetr. Partner 0 % 0 % 0 % — 0 %
Kinder, Enkel 0 % 0 % 0 % — 0 %
Geschwister 12 % 10 % 20 % — 6 %
Nichten / Neffen (andere Verwandte) 24 % 25 % 35 % — 12 %
Nicht-Verwandte 36 % 40 % 54 % — 20 %

SZ und OW erheben keine Erbschaftssteuer (—). Quelle: kantonale Steuergesetze; Stand 2025.

Rechenbeispiel: Eine Nichte erbt CHF 500'000 im Kanton Zürich. Bei einem Steuersatz von 24 % (Nichten / andere Verwandte) beträgt die Erbschaftssteuer CHF 120'000. Derselbe Erbteil im Kanton Genf: 35 % = CHF 175'000. Die Differenz von CHF 55'000 zeigt, wie stark der Wohnsitzkanton des Erblassers die Steuerlast beeinflusst. Mit dem Erbschaftssteuer-Rechner können Sie Ihre konkrete Situation in wenigen Sekunden berechnen.

So machen Sie es

Prüfen Sie, ob im Kanton des Erblassers Freibeträge gelten, die den steuerpflichtigen Anteil reduzieren. In vielen Kantonen sind Erbteile bis CHF 50'000–200'000 für bestimmte Verwandtschaftsgrade steuerfrei.

Schritt-für-Schritt: Was Erben nach einem Todesfall tun müssen

  1. Nachlassinventar erstellen: Gemäss Art. 553 ZGB muss das Nachlassinventar in den meisten Kantonen innert 1 Monat nach dem Todesfall beim zuständigen Steueramt angemeldet werden. Bei grossen Nachlässen führt die Steuerbehörde eine amtliche Inventaraufnahme durch. Haben Sie das Inventarformular Ihres Kantons bereit — etwa im Kanton Zürich das Formular «Anmeldung zum Nachlassinventar» der Finanzdirektion.

  2. Erbengemeinschaft klären: Bis zur Erbteilung gehört der Nachlass allen Erben gemeinsam. Steuern auf Erträge (Mieteinnahmen, Zinsen) des Nachlasses werden während dieser Zeit anteilig auf die Erben aufgeteilt.

  3. Erbschaftssteuerdeklaration einreichen: Je nach Kanton reicht jeder Erbe separat eine Deklaration ein oder die Erbengemeinschaft gemeinsam.

  4. Ausländische Vermögenswerte prüfen: Liegenschaften im Ausland unterliegen dem ausländischen Erbschaftssteuerrecht. Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) können eine Anrechnung ermöglichen.

  5. Frist für die Steuerzahlung einhalten: Die Erbschaftssteuer ist in der Regel innert 30–90 Tagen nach Veranlagung fällig. Bei Liegenschaften als Erbschaftsbestandteil kann ein Zahlungsaufschub beantragt werden.

[!warning] Ausschlagung: 3-Monats-Frist beachten. Möchten Sie eine Erbschaft wegen überschuldeter Verhältnisse ausschlagen, müssen Sie dies gemäss Art. 567 ZGB innert 3 Monate seit Kenntnis des Erbfalls erklären. Die Erklärung erfolgt schriftlich beim zuständigen Bezirksgericht. Wird die Frist versäumt, gilt die Erbschaft als angenommen — inklusive aller Schulden des Erblassers.

[!info] Pensionskasse und Säule 3a gehören nicht zum steuerbaren Nachlass. Leistungen aus der beruflichen Vorsorge (BVG) und der gebundenen Vorsorge (Säule 3a) fallen bei Tod direkt an die begünstigten Personen — sie sind kein Bestandteil des zivilrechtlichen Nachlasses und unterliegen in den meisten Kantonen nicht der Erbschaftssteuer. Stattdessen fällt eine separate kantonale Kapitalleistungssteuer an (häufig 2–5 % des ausbezahlten Betrags).

[!info] Liegenschaften werden am Belegenheitsort besteuert. Eine geerbte Liegenschaft in Luzern wird nach Luzerner Steuerrecht besteuert — auch wenn der Erblasser Wohnsitz im Kanton Bern hatte. Für die Erbschaftssteuer ist der Kanton massgebend, in dem die Liegenschaft liegt; für bewegliches Vermögen hingegen der letzte Wohnsitzkanton des Erblassers.

So machen Sie es

  1. Stellen Sie das Nachlassinventar innert 1 Monat beim kantonalen Steueramt an — die Frist beginnt mit dem Todestag (Art. 553 ZGB).
  2. Senden Sie dem Steueramt folgende Unterlagen: aktuelle Kontoauszüge aller Bankkonten, Wertschriftenauszüge per Todestag, Hypothekarverträge sowie den Versicherungsausweis der Pensionskasse.
  3. Liegt ein Testament oder Erbvertrag vor, deponieren Sie das Dokument beim zuständigen Gericht; die Behörde eröffnet es von Amtes wegen.
  4. Beauftragen Sie einen Treuhänder oder Willensvollstrecker, wenn der Nachlass Liegenschaften, Unternehmensanteile oder ausländische Vermögenswerte umfasst. Die Kosten sind als Nachlassverbindlichkeiten vom Erbanteil abziehbar.

Checkliste: Dokumente für die Erbschaftsabwicklung

Eine vollständige Dokumentation beschleunigt das Inventarverfahren und verhindert Steuernachträge. Stellen Sie folgende Unterlagen bereit:

  • Todesurkunde des Erblassers (Zivilstandsamt)
  • Erbschein (Bescheinigung des Erbrechts, ausgestellt vom Bezirksgericht)
  • Letztwillige Verfügung (Testament und/oder Erbvertrag) — alle Exemplare
  • Kontoauszüge aller Bankkonten per Todestag sowie die letzten 3 Monate vor dem Tod
  • Kontovollmacht oder Bankvollmacht, sofern vorhanden (für Zwischenverfügungen)
  • Wertschriftendepot-Aufstellung per Todestag von jeder Depotbank
  • PK-Bescheinigung: Schreiben der Pensionskasse über das Todesfallkapital und die Begünstigungsregelung (BVG Art. 20a)
  • Säule-3a-Guthaben: Bestätigung der Bank oder Versicherung über das Guthaben per Todestag
  • Liegenschaftsschätzung (amtlicher Ertragswert oder Verkehrswert) für jedes geerbte Grundstück — oft beim kantonalen Steueramt erhältlich
  • Hypothekarvertrag(e) mit aktuellem Schuldsaldo
  • Fahrzeuge: Fahrzeugausweise und Kaufvertrag für die Bewertung
  • Unternehmensanteile: Handelsregisterauszug, letzte Jahresabschlüsse und Anteilsschätzung für GmbH/AG-Beteiligungen

Rechenbeispiel: Herr Zimmermann stirbt mit Wohnsitz in Aarau (Kanton Aargau) und hinterlässt zwei erwachsene Kinder. Das Steueramt Aargau verlangt alle Bankbelege per Todestag sowie die amtliche Schätzung der Liegenschaft in Aarau (Steuerwert CHF 650'000, Hypothek CHF 250'000 — steuerbarer Nettowert CHF 400'000). Da Kinder im Kanton Aargau von der Erbschaftssteuer befreit sind, fällt keine Steuer an. Die vollständigen Unterlagen verhindern dennoch eine kosten­pflichtige amtliche Inventaraufnahme.

So machen Sie es

Erstellen Sie eine digitale Kopie aller Dokumente und bewahren Sie die Originale mindestens 10 Jahre auf. Nachlassinventare, Erbteilungsverträge und Liegenschaftsschätzungen sind auch bei einem späteren Verkauf für die Grundstückgewinnsteuer massgebend — bei geerbten Liegenschaften wird die Haltedauer des Erblassers übernommen, was die Steuer erheblich reduziert; Details zur Grundstückgewinnsteuer-Berechnung finden Sie im zugehörigen Ratgeber.

Freibeträge und Steueroptimierung bei Erbschaften

Viele Kantone gewähren Freibeträge, die die Erbschaftssteuer reduzieren oder eliminieren:

Situation Mögliche Steueroptimierung
Schenkungen zu Lebzeiten In vielen Kantonen 5 Jahre vor dem Tod steuerlich gleichgestellt — Planung lohnt sich frühzeitig
Lebensversicherungen Begünstigte erhalten Leistung ausserhalb des Erbgangs — oft nicht erbschaftssteuerpflichtig
Ehegüterrecht Gütertrennung vs. Errungenschaftsbeteiligung beeinflusst die Nachlassgrösse erheblich
Stiftungslösungen Für grosse Vermögen: Familienstiftungen können Erbschaftssteuer langfristig minimieren

Rechenbeispiel: Herr Brunner plant, seinem Neffen CHF 200'000 zu vererben (Kanton Zürich, 24 % Erbschaftssteuer für Nichten/Neffen = CHF 48'000). Alternativ überträgt er zu Lebzeiten jährlich CHF 50'000 als Schenkung über 4 Jahre. In vielen Kantonen wird die Schenkungssteuer identisch zur Erbschaftssteuer erhoben — aber die Progression ist bei kleineren Beträgen tiefer. Ersparnis: bis zu CHF 8'000–12'000.

So machen Sie es

Lassen Sie frühzeitig (5–10 Jahre vor dem erwarteten Erbfall) eine Nachlassplanung erstellen. Dabei werden Schenkungen, Lebensversicherungen, Güterstandswahl und testamentarische Regelungen aufeinander abgestimmt.

Erbschaft und laufende Einkommenssteuer

Neben der Erbschaftssteuer hat eine Erbschaft auch Folgen für die laufende Einkommens- und Vermögenssteuer der Erben:

  • Vermögenszuwachs: Das geerbte Vermögen erhöht das steuerbare Vermögen ab dem Datum der Erbteilung
  • Laufende Erträge: Mieteinnahmen, Zinsen und Dividenden aus geerbtem Vermögen sind als Einkommen steuerbar
  • Liegenschaften: Geerbte Immobilien lösen Eigenmietwert-Pflicht aus (bei selbst genutzten Objekten)

Rechenbeispiel: Frau Huber erbt eine Wohnung mit einem Eigenmietwert von CHF 18'000 pro Jahr. Bei einem Grenzsteuersatz von 32 % steigt ihre jährliche Steuerbelastung um ca. CHF 5'760. Gleichzeitig kann sie Schuldzinsen und Unterhaltskosten abziehen, sofern eine Hypothek besteht.

So machen Sie es

Deklarieren Sie das geerbte Vermögen ab dem Jahr der Erbteilung in Ihrer Steuererklärung. Bei geerbten Liegenschaften: Eigenmietwert beim kantonalen Steueramt erfragen und Hypothekarzinsen als Schuldzinsen abziehen.

Für komplexe Nachlässe — mit Liegenschaften, Unternehmensbeteiligungen oder internationalen Vermögenswerten — empfiehlt sich eine frühzeitige Erbschaftsplanung mit einem Treuhänder.

Stand: April 2026. Quellen: ESTV Steuerbelastung, kantonale Erbschaftssteuergesetze (tax-data.yaml inheritance.cantonalRates), ZGB Art. 553 & 567, BVG Art. 20a. Dieser Ratgeber ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

FAQ

Häufige Fragen

Nein. Die Schweiz hat keine Bundeserbschaftssteuer. Das Schweizer Volk hat eine entsprechende Volksinitiative 2015 abgelehnt. Die Erbschaftssteuer ist ausschliesslich Sache der Kantone — Schwyz und Obwalden erheben gar keine Erbschaftssteuer.

In 22 von 26 Kantonen sind direkte Nachkommen (Kinder und Enkel) vollständig von der Erbschaftssteuer befreit. In den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Neuenburg, Waadt und Luzern kann eine Steuer anfallen — jedoch mit Freibeträgen, die kleine Erbschaften oft vollständig befreien.

Ein unverheirateter Lebenspartner gilt steuerrechtlich als Nicht-Verwandter und zahlt in den meisten Kantonen die höchsten Erbschaftssteuersätze — bis 54 % in Genf. Planung über Testament und Lebensversicherungen ist dringend empfohlen, um die Steuerlast zu senken.

Ja — in der Schweiz unbeschränkt steuerpflichtige Personen müssen ihr weltweites Vermögen deklarieren, einschliesslich Erbschaften aus dem Ausland. Doppelbesteuerungsabkommen können eine Anrechnung der im Ausland gezahlten Erbschaftssteuer ermöglichen.

Mindestens 10 Jahre. Nachlassinventare, Erbteilungsverträge und Schätzungen von Liegenschaften sollten dauerhaft aufbewahrt werden — sie sind auch bei einem späteren Verkauf geerbter Liegenschaften für die Grundstückgewinnsteuer relevant.

Quellen und Referenzen
  1. 01ESTV — Kreisschreiben direkte Bundessteuer
  2. 02ESTV — Steuerbelastung in der Schweiz
  3. 03Steuerrechner ESTV
erbschaftsteuernimmobilienvorsorge
Weiterlesen

Weiterlesen

Alle Lebensereignisse→
  • 01 / 03

Erbschaftssteuer

A
Avenzo
  • 02 / 03

Grundstueckgewinnsteuer

A
Avenzo
  • 03 / 03

Grundstueckgewinnsteuer Berechnen

A
Avenzo
Alle Lebensereignisse→
Nächster Schritt

Erbschaftssteuer Schweiz: Wer zahlt wie viel? Ehepartner und Kinder oft befreit, entfernte Verwandte bis 40%. Kantonale Unterschiede, Freibeträge und Fristen erklärt.

Erbschaftssteuer berechnenErbschaft professionell begleiten lassen