Franchise CHF 300
- Tiefstes Eigenrisiko — Kasse zahlt ab Franken 301
- Höchste Monatsprämie
- Kein Break-even nötig — lohnt sich bei jedem Arztbesuch
Franchise Krankenkasse Schweiz erklärt: Unterschiede zwischen CHF 300 und CHF 2'500, wann sich eine höhere Franchise lohnt und wie Sie Prämien sparen.
Schieben Sie die Stufe und sehen Sie sofort die Jahresersparnis. Basiert auf BAG-Referenzprämien.
Richtwerte basierend auf BAG-Referenzprämien. Einzelne Kassen variieren ±15%. Maximales Eigenrisiko = Franchise + CHF 700 Selbstbehalt.
In Avenzo optimierenErwachsene/r, Kanton Zürich, 1 Arztbesuch (CHF 200). Vergleich CHF 300 vs. CHF 2'500 Franchise.
Ersparnis CHF 840 pro Jahr bei niedrigem Gesundheitsbedarf. Break-even: Erst ab rund CHF 840 zusätzlichen Arztkosten wäre die CHF 2'500 Franchise finanziell gleichwertig — darüber hinaus rechnet sie sich nicht mehr. Die Tabelle zeigt den typischen Jung-und-gesund-Fall.
Die Franchise Krankenkasse in der Schweiz ist der jährliche Eigenbetrag, den Erwachsene vor Kassen-Kostenübernahme selbst tragen — wählbar in sechs Stufen von CHF 300 bis CHF 2500 (Art. 64 KVG). Nach Erreichen der Franchise gilt ein Selbstbehalt von 10 %, maximal CHF 700 pro Jahr. Höhere Franchise = tiefere Monatsprämie, höheres Eigenrisiko. Für Kinder gelten separate Stufen (CHF 0–600). Quelle: BAG — Prämien und Kostenbeteiligung.
Die Franchise ist ein Kernelement des Schweizer Krankenversicherungssystems nach KVG Art. 64. Sie legt fest, bis zu welchem Jahresbetrag Sie medizinische Kosten selbst tragen müssen. Nach Erreichen der Franchise übernimmt die Kasse 90 % der weiteren Kosten — Sie zahlen noch 10 % Selbstbehalt, maximal CHF 700 pro Jahr. Im nächsten Kalenderjahr beginnt die Franchise von vorne.
[!info] Franchise Krankenkasse — Kurzantwort Stufen (2026): 300, 500, 1'000, 1'500, 2'000, 2'500 CHF. Rechtsgrundlage: Art. 64 KVG. Selbstbehalt zusätzlich: 10 % der Kosten über der Franchise, maximal CHF 700 pro Jahr bei Erwachsenen. Maximales Eigenrisiko: Franchise + CHF 700. Für Kinder reicht die Franchise von CHF 0 bis CHF 600. Diese Seite gehört zum Krankenkasse Vergleich Schweiz.
| Franchise | Monatliche Prämienersparnis | Empfohlen für |
|---|---|---|
| CHF 300 (Mindest) | Basisprämie | Chronisch Kranke, häufige Arztbesuche |
| CHF 500 | ca. CHF 8–15 | Gelegentliche Arztbesuche |
| CHF 1'000 | ca. CHF 25–40 | Gesunde Personen |
| CHF 1'500 | ca. CHF 35–55 | Selten krank |
| CHF 2'000 | ca. CHF 45–70 | Sehr selten krank |
| CHF 2500 | ca. CHF 55–85 | Fast nie krank |
[!note] Die Ersparnis bezieht sich jeweils auf die Basisprämie der CHF 300-Franchise und variiert je nach Kasse, Kanton und Altersgruppe.
Kinder haben separate, tiefere Franchise-Stufen von CHF 0 (kostenlos) bis CHF 600. Der Selbstbehalt für Kinder beträgt maximal CHF 350 pro Jahr. In vielen Kantonen erhalten Kinder zudem volle oder teilweise individuelle Prämienverbilligung (IPV), wodurch die Mindestfranchise CHF 0 meistens die finanziell günstigste Wahl bleibt.
Wenn Sie Anspruch auf individuelle Prämienverbilligung (IPV) haben, empfiehlt sich die Mindestfranchise CHF 300. Die IPV reduziert Ihre Prämie direkt — die Ersparnis durch eine höhere Franchise ist dann weniger relevant, während das finanzielle Risiko durch höhere Eigenkosten bestehen bleibt.
Die optimale Franchise ergibt sich aus dem Vergleich der Prämienersparnis mit dem Eigenrisiko. Als einfache Faustregel gilt: Wählen Sie eine höhere Franchise nur, wenn die Prämienersparnis grösser ist als die erwarteten jährlichen Gesundheitskosten.
Break-even-Schwellen (Richtwerte):
| Franchise-Sprung | Prämienersparnis/Jahr | Break-even-Ausgaben |
|---|---|---|
| CHF 300 → 500 | ca. CHF 100–180 | bis ca. CHF 200 Gesundheitskosten |
| CHF 300 → 1'000 | ca. CHF 300–480 | bis ca. CHF 700 |
| CHF 300 → 2500 | ca. CHF 660–1'020 | bis ca. CHF 2'200 |
[!note] Richtwerte — variieren je nach Kasse, Kanton und Versicherungsmodell. Exakte Prämienersparnis im Avenzo Prämienrechner.
Drei Personas illustrieren die Entscheidung (vgl. Entscheidungskarten oben):
Wichtig: Der Selbstbehalt (10 % der über die Franchise hinausgehenden Kosten, maximal CHF 700 pro Jahr bei Erwachsenen) kommt zusätzlich zur Franchise hinzu. Das maximale Eigenrisiko pro Jahr beträgt daher Franchise + CHF 700 Selbstbehalt.
Ab der 13. Schwangerschaftswoche und während acht Wochen nach der Geburt übernimmt die Grundversicherung alle Mutterschaftsleistungen franchise- und selbstbehaltfrei (Art. 64 Abs. 7 KVG). Das umfasst:
Folge für die Franchise-Wahl: Frauen mit Kinderwunsch können eine höhere Franchise wählen, ohne bei der Schwangerschaftsvorsorge und -geburt Eigenkosten zu befürchten. Die anderen medizinischen Kosten (z. B. unabhängige Krankheit) bleiben allerdings franchisepflichtig.
Wichtig: Die Befreiung gilt nur für klar als Mutterschaft kodierte Leistungen. Beschwerden, die nicht mit der Schwangerschaft zusammenhängen (z. B. eine Bronchitis im 4. Monat), zählen weiterhin zur allgemeinen Franchise.
Sie können Ihre Franchise einmal pro Jahr anpassen, jeweils auf den 1. Januar. Frist:
Die Franchise-Änderung ist an die bestehende Grundversicherung gebunden. Ein kompletter Kassenwechsel ist davon unabhängig und hat dieselbe 30. November-Frist. Wer beides tun will, sollte die Franchise-Erhöhung beim neuen Anbieter direkt im Aufnahmeantrag vereinbaren — das spart einen administrativen Schritt.
[!tip] Rückwechsel bei Gesundheitsänderung Wenn Sie eine chronische Erkrankung entwickeln, können Sie zum nächsten 1. Januar auf eine tiefere Franchise wechseln. Die Kasse akzeptiert die Änderung ohne Gesundheitsprüfung — die Grundversicherung darf nicht von Ihrer Gesundheit abhängig gemacht werden.
Um das volle Bild des Eigenrisikos zu verstehen, müssen Franchise und Selbstbehalt gemeinsam betrachtet werden:
| Komponente | Erwachsene | Kinder |
|---|---|---|
| Franchise (wählbar) | CHF 300 – 2500 | CHF 0 – 600 |
| Selbstbehalt (fest, 10 %) | Max. CHF 700/Jahr | Max. CHF 350/Jahr |
| Maximales Eigenrisiko/Jahr | Franchise + CHF 700 | Franchise + CHF 350 |
Beispiel: Bei einer Franchise von CHF 2500 beträgt Ihr jährliches Maximum CHF 3'200 — mehr müssen Sie unter normalen Umständen nicht bezahlen, auch bei hohen Behandlungskosten. Spital- und Medikamentenkosten über diesem Betrag übernimmt die Grundversicherung vollständig.
Die optimale Franchise hängt von vielen Faktoren ab: Alter, Gesundheitsstatus, Familiensituation, Kanton, Medikamentenverbrauch, geplante Behandlungen. Avenzo vergleicht die Prämienersparnis aller FINMA-zugelassenen Schweizer Krankenkassen nach Franchise-Stufe und zeigt den Break-even-Punkt für Ihre persönliche Situation auf. Registriert als ungebundene Versicherungsvermittlerin (FINMA F01567880) — kein Provisionsdruck.
Siehe auch Krankenkasse wechseln für das gesamte Wechselverfahren und Krankenkasse Vergleich Schweiz für weitere Entscheidungsgrundlagen.
Quelle: Bundesamt für Gesundheit (BAG) — Krankenversicherung, Prämien und Kostenbeteiligung.
Diese Seite ersetzt keine individuelle Versicherungsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.
Avenzo analysiert Ihren Gesundheitszustand und berechnet, welche Franchise-Stufe in Kombination mit Ihrem Versicherungsmodell am meisten spart.